Archiv der Kategorie: Allgemein

Videobeispiel Wertschätzung und Respekt

Video „Miteinander“ von „Aktiv gegen Vorurteile“.

https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FAktivGegenVorurteile%2Fvideos%2F1756699954629831%2F&show_text=0&width=560

 

Unterrichts-Impulse im Bereich Medien und Kommunikation: Filmanalyse

  1. Eure ersten Gedanken und Gefühle zu dem Film:
  2. Beschreibt in maximal 5 Sätzen, worum es geht:
  3. Wer möchte wem etwas mitteilen? (Wer kommuniziert mit wem?) 
  4. Filmische Mittel: Wie wird der Inhalt dargestellt?
    – Musik

    – Wie wird gesprochen?

    – Kameraperspektive

    – Was fällt euch noch auf?

  5. Entwickelt einen eigenen Standpunkt zu dem, was im Film dargestellt wird.

 

 

 

Rezension Franziska & Katharina

Die Arbeit mit Blogs ist sehr Schülerzentriert. Schüler können das Blog mit kreativen Ideen füllen und sich an ihren eigenen Interessen orientieren, dies ermöglicht ein individuelles lernen.
Für die Klassenstufen 5-6 würden wir einen Lehrerblog empfehlen, da die Schüler lediglich ihre Ergebnisse als Blogbeiträge oder Kommentare auf das Blog hochladen können. Die Lehrperson kann als Administrator fungieren und die Beiträge vor den Veröffentlichungen einsehen und gegebenenfalls korrigieren. Des Weiteren kann ein Lehrerblog als Hilfestellung für die Erstellung eines eigenen Blogs genutzt werden.
Ab der Klassenstufe 7 bietet sich die Erstellung eines eigenen Blogs an. Die Schüler können sich kreativ mit den Unterrichtsthemen auseinandersetzen. In die Bewertung können sowohl inhaltliche als auch gestalterische Gesichtspunkte einfließen. Dies ermöglicht auch leistungsschwächeren Schülern eine aktive Teilnahme am Unterricht.
Das Bloggen eignet sich sehr gut als Ergebnissicherung sowohl im Sprachunterricht als auch in anderen Unterrichtsfächern. Stundenergebnisse können durch die Schüler und Lehrer erweitert und verbessert werden. Das Erstellen eines eigenen Blogs fördert die Kreativität und Eigenverantwortung der Schüler, dabei kann ihnen ein bewusster Umgang mit neuen Medien nahegebracht werden. Mithilfe von Blogs können „eingestaubte“ Unterrichtsthemen wie beispielsweise Lyrik oder Grammatik für die Schüler medial aufbereitet werden. Ein weiterer Vorteil des Bloggens ergibt sich durch die Möglichkeit ihn sowohl zuhause als auch in der Schule nutzen und bearbeiten zu können. Im Weiteren bietet sich durch die Nutzung eines Blogs die Möglichkeit Videos oder Audios zu erstellen.
All die genannten positiven Effekte eines Blogs sind jedoch durch die Technik limitiert. Voraussetzung ist zum einen das jeder Schüler den Zugang zu einem Tablet oder PC`s hat. In diesem Seminar haben wir das ASUS Tablet genutzt, dieses würden wir für den Schulgebrauch jedoch nicht empfehlen. Da es zwar zur Recherche im Internet und Darbietung von Filmen/ Clips gut geeignet ist, die Verschriftlichung von Ergebnissen jedoch nur eingeschränkt möglich ist.

Einsatz von Tablets und Blogs im Sprachunterricht

Einsatz von Tablets und Blogs im Sprachunterricht

Nach nunmehr einem Semester ist es an der Zeit, das Projekt zu betrachten und auf seine Unterrichtstauglichkeit zu hinterfragen. Wir haben in einzelnen Gruppen unterschiedliche Methoden der Bearbeitung erprobt und dabei die ein oder andere Hürde genommen.

Technische Voraussetzungen:

Die Vorteile des Tabs sind unglaublich – chillig auf dem Sofa das LieblingsBlog lesen, eine kurze Nachricht auf Facebook schreiben und mal eben nach Musik auf Soundcloud stöbern. Aber selbst ein Blog gestalten? Das stellte sich doch als schwierig heraus!

Angefangen bei längeren Eingaben; 140 Zeichen, kein Ding, aber Layout und Absatz? Ein Graus! Insbesondere die fehlende Tastatur und die ungenauen Touch-Displays haben uns das Leben doch gehörig erschwert.

Unbedingt zu empfehlen sind moderne Geräte, externe Tastaturen und ein einheitliches Betriebssystem. Zwischen Googles Playstore, Apples AppStore und Windows Store liegen Welten. Insbesondere bei Windows und Google sind viele Apps nicht auf dem neusten Stand, sodass die WordPress-Homepage deutlich bessere Dienste leistet und Zugriff auf sämtliche Feature gewehrt. Freies W-Lan ist obligatorisch.

Anwendung der Tablets:

Aber egal, welche Geräte die Schule besitzt oder anschaffen will, klar sollte sein, dass jeder Schüler ein eigenes Tablet haben sollte, um Phasen des Recherchierens, Stöberns und Probierens möglichst eigenverantwortlich und schülerzentriert gestalten zu können. Insbesondere beim Anschauen von Videos, dem Hören von mp3s und dem freien Stöbern war der eigene Bildschirm Gold wert. Immer dabei haben sollten die Schüler dabei Kopfhörer, die nur ihre eigenen Öhrchen beschallen, auch wenn die Tablets kein grandiosen dolby-sound liefern.

Anwendung im Unterricht

Vom Alter her sehen wir in der Mittelstufe keine Grenzen. Unsere jüngsten Sprößlinge sind technikaffin und in Bezug auf die Medienkompetenz können wir nicht früh genug anfangen, Interesse zu fördern und das Tablet über den Gameboy-Ersatz hinaus zu einem Arbeitsgegenstand zu machen. Dabei zeigt es sich, dass eine Einführung in gängige Apps, Arbeitsweisen und unterrichtsbezogene Absprachen erfolgen sollten; Tablets verführen zum Abschweifen, was jedoch durch gemeinsame klare Absprachen eingedämmt werden kann. Jeder Schüler sollte dabei sein Tablet, ein Ladegerät, Kopfhörer sowie ggf. eine Tastatur mit sich führen, um gut auf den Unterricht vorbereitet zu sein.

Einbindung eines Blogs:

In Bezug auf Blogs zeigt sich, dass frei zugängliche Seiten (allen voran wordpress) einige Vorteile bieten. Die Anmeldung erfolgt per Mailadresse, lesen kann jeder, der das Blog findet und posten, wer die Zugangsdaten besitzt. Gleichzeitig dienen die Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit; Unterrichtsergebnisse werden gesammelt, sind öffentlich für Eltern, Interessieret und Mitschüler zugänglich und bleiben nachhaltig im Internet gespeichert. Um Rechtliches sollte sich der Lehrer bzw. die Schule vorweg kümmern, aber dann steht dem Bloggen mit Schülern nichts im Weg.

Unser Fazit:

Bloggen im Unterricht und auch die Nutzung von Tablets stellt sich für uns als schöne Möglichkeit dar, Schülern die Chancen der Mediennutzung zu eröffnen und „modernen Unterricht“ zu gestalten. Insbesondere die Schnittstelle von traditionellem Literaturunterricht und moderneren Medien eröffnet ungeahntes Potential für diverse Unterrichtsprojekte. Unsre gesammelten Unterrichtsideen sind nur ein Anfang!

Marcus & Larrs

Bild: Martin Voltri – Tablet – FlicR CC BY 2.0

Rezension von Sarah und Corinna

Im Zuge des Seminars „Bloggen im Sprachunterricht“ möchten wir ein Fazit über den Sprachunterricht gestützt durch ein Blog ziehen.

Zunächst ist es essentiell, dass sich die Lehrkraft selbst gut in die Thematik und den Umgang mit einem Blog im Deutschunterricht einarbeitet. Darüber hinaus ist auch die Klärung der rechtlichen Grundlagen, wie beispielsweise die Verwendung von Bildern aus dem Internet, zu klären.

Die wohl wichtigste Aufgabe in der Verwendung des Blogs im Sprachunterricht besteht darin, dass die Lehrkraft die Lerngruppe sicher in die Thematik und den Umgang mit dem Medium einleitet und sie zudem während der gesamten Unterrichtseinheit nutzbringend betreut. Außerdem sollte das Verantwortungsbewusstsein der SuS gegenüber dem Internet gefördert werden und ihnen Gefahren bewusst gemacht werden.

Das Blog kann gewinnbringend als Aufgabensammlung genutzt werden. Dabei laden SuS ihre Arbeitsergebnisse auf das Blog, sodass sie für die gesamte Lerngruppe sichtbar sind. Somit verfügt die gesamte Lerngruppe über die gleichen Materialien und es dient als optimale Klausurvorbereitung. In Verbindung mit einem Beamer können die Laptops der SuS optimal in den Unterricht eingebunden werden.

Gefahren bei der Verwendung eines Blogs im Unterricht bestehen darin, dass die Aufmerksamkeit der SuS durch die Arbeit im Internet schnell auf etwas Anderes gelenkt werden kann. Zudem verfügt die Lehrkraft nicht ständig über die Möglichkeit alle Aktivitäten der SuS zu kontrollieren. Durch die Auseinandersetzung mit den rechtlichen und technischen Grundlagen kann der Unterrichtsinhalt schnell in den Hintergrund geraten.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass wir uns eine Unterrichtssequenz gestützt durch einen Blog durchaus vorstellen könnten.

Rezension von Janina und Eva

Das Ausprobieren des Bloggens im Unterricht hat uns sehr viel Spaß gemacht. Jedoch gibt es einige Punkte anzumerken:

Zunächst einmal braucht man für das Bloggen im Unterricht gute technische Hilfsmittel (z.B. Tablets, Laptops). Für die Nutzung ist es elementar, dass die Geräte ohne größere technische Probleme laufen. Kommt es zu Problemen, ist es schwer einen inhaltsbezogenen tabletfreien Unterricht spontan zu gestalten. Zudem muss die Lehrperson versiert mit den Geräten bzw. der Bloggingplattform umgehen können. Dies verlangt Einarbeitungszeit, wie auch das Vorbereiten des Unterrichts ausreichend Zeit benötigt.  Generell ist die Vorbereitung mit dem PC sinnvoller als mit dem Tablet – es geht schneller und einfacher.

Trotz dieser Risiken lohnt es sich unserer Meinung nach mit Blogs im Unterricht zu arbeiten. Wir können uns vorstellen, dass die Motivation der SuS durch die Gestaltung eines Blogs sehr hoch ist, da es Spaß macht einen Blog optisch schön zu gestalten. Das Selbstbewusstsein kann durch den Stolz, den das Erstellen eines Blogs hervorruft, gestärkt werden. Durch die Verwendung eines Blogs kann zudem leicht ein schülerzentrierter und handlungsorientierter Unterricht gestaltet werden. Hierbei können viele Medien mit eingebunden werden, wie z.B. Bücher, Videos etc. Dabei wird das Verantwortungsbewusstsein durch Vermittlung eines korrekten rechtlichen Umgangs mit Medien im Internet gestärkt, z.B. Verwendung von Bildern oder Einbetten von Videos.

Abschließend sind wir der Meinung, dass die Verwendung von Blogs im Unterricht grundsätzlich möglich und sinnvoll ist, man jedoch die Art der Verwendung von der Lerngruppe abhängig machen muss.